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Ungelesener BeitragVerfasst: So 23. Aug 2015, 12:32 
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2. Schienenachse notwendig für Linz – 9 Millionen zusätzliche Fahrgäste pro Jahr erwartet

2. Schienenachse notwendig für Linz – 9 Millionen zusätzliche Fahrgäste pro Jahr erwartet

Ein Siebtel aller Linzer Arbeitsplätze liegt im direkten Einzugsbereich
Erdwärmenutzung für Haltestellen durch geothermische Anlagen

Der Anteil öffentlicher Verkehrsmittel am Verkehrsaufkommen ist in Linz mit 23 Prozent der höchste unter den Landeshauptstädten Österreichs. Täglich fahren mehr als 100.000 Fahrgäste mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 durch die Linzer Landstraße. Im vergangenen Jahr hat die Fahrgastzahl der LinzLinien die 107-Milllionen-Marke erreicht. Die Entwicklung im heurigen Jahr lässt eine erneute Steigerung um mindestens eine halbe Million Passagiere erwarten.

Fakt ist: Die Intervalle der Straßenbahn in den verkehrsstärksten Zeiten sind bereits so kurz, dass keine weitere Verdichtung mehr möglich ist, denn die Straßenbahnen fahren bereits jetzt Stoßstange an Stoßstange. Eine zweite leistungsfähige Schienenachse für Linz ist daher dringend nötig.

Auch für die neuen Wohngebiete im Osten von Linz, die weitere Entwicklung der Tabakfabrik und die Planungen für die Medizin-Fakultät ist eine Erschließung durch die Straßenbahn notwendig.

Bereits jetzt wohnen im Einzugsbereich der 2. Schienenachse mehr als 26.000 Menschen. Die bestehenden Buslinien 12 und 25 werden den steigenden Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln in absehbarer Zukunft nicht mehr ausreichend abdecken können.

Vor allem auch für die heimische Wirtschaft ist die 2. Schienenachse von eminenter Bedeutung. Nicht weniger als 2.022 Arbeitsstätten mit 32.200 Beschäftigten und damit ein Siebtel aller Arbeitsplätze in Linz liegen im Einzugsbereich der 2. Schienenachse.

Durch die zu 55 Prozent unterirdische Streckenführung ist die 2. Schienenachse zudem schneller als eine „herkömmliche“ Straßenbahn und auch mit reduzierten Lärmemissionen verbunden. Zusätzlich eröffnet sich der ökologische Aspekt der Erdwärmenutzung durch geothermische Anlagen für Heiz- und Kühlzwecke.

Ständig steigende Passagierzahlen der LINZ LINIEN
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Die LINZ LINIEN erzielten im vergangenen Geschäftsjahr eine Rekordpassagierfrequenz von 106,8 Millionen Passagieren, das sind um 2,6 Millionen bzw. 2,5 Prozent Passagiere mehr als ein Jahr zuvor.

Davon benützten 59,9 Millionen Fahrgäste die Straßenbahn und 46,9 Millionen Fahrgäste die Buslinien.

Verglichen mit 2001 (86,8 Millionen Passagiere) stieg die LINZ LINIEN-Fahrgastzahl um 23 Prozent an.

Für diese Zuwächse ist eine Vielfalt an Maßnahmen in den vergangenen Jahren verantwortlich, die von der Anschaffung komfortabler und umweltfreundlicher Fahrzeuge wie Erdgasbussen und City-Runnern bis zu kundenfreundlichen Angeboten wie Jobticket, 10-Euroticket, Semesterticket, Umweltticket, WLAN-Straßenbahn und LINZ LINIEN-apps reichen. Zuletzt kamen auch viele zusätzliche Fahrgäste durch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 dazu.
„Stau“ besonders in Spitzenzeiten

Etwa 60 Millionen Fahrgäste, das sind 164.000 Passagiere täglich, benützen derzeit bereits die Straßenbahnlinien. Aus diesen massiven Fahrgastzuwächsen resultiert das Problem, dass die Straßenbahn am Rande ihrer Kapazität angekommen ist.

Eine weitere Intervallverdichtung ist auf der bestehenden Route durch die Landstraße nicht mehr möglich. Bereits jetzt stehen die Straßenbahnen zu den Spitzenzeiten in den Morgen- und Abendstunden oft „im Stau“. Eine „Ausweichroute“ durch eine Straßenbahnführung über den Ostern von Linz ist das Gebot der Stunde.
Anbindung urbaner Zentren notwendig

Zur Notwendigkeit der Entlastung für die Linien 1, 2 und 3 kommt, dass die Wohngebiete und neuen urbanen Subzentren (zum Beispiel das neu entstandene Spitalsviertel mit den Planungen für die Medizinische Fakultät, die Tabakfabrik mit ihren Entwicklungs- und Nutzungsoptionen und das wachsende Wohngebiet „Grüne Mitte Linz“) im Linzer Osten eine Erschließung durch die Straßenbahn notwendig machen. Allein in der „Grünen Mitte Linz“ entstehen mehr als 800 Neubauwohnungen bis 2017 / 2018, die aktuellen Planungen der GWG sehen für den so genannten Winklerbahnhof südlich davon etwa 270 Neubauwohnungen bis 2019 vor.
2. Schienenachse wichtig für den Wirtschaftsstandort Linz

Der Wirtschaftsraum Linz ist mit aktuell rund 210.000 Arbeitsplätzen eindeutig der zweitgrößte Wirtschaftsraum Österreichs und auch ein wichtiger Wirtschaftsmotor für das gesamte Bundesland. Für die Standortqualität und auch für die Entscheidungsfindung potentieller Investoren ist neben „weichen“ Faktoren wie Qualifikation und Ausbildungsstand der ArbeitnehmerInnen vor allem eine entsprechend leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und ebenso die Erschließung und Erreichbarkeit des Standorts mit öffentlichen Verkehrsmitteln von großer Bedeutung.
Ein Siebtel aller Arbeitsplätze wird angebunden

Eine Erhebung der Stadtforschung Linz und der Statistik Austria hat gezeigt, dass im 300-Meter-Einzugsbereich der 2. Schienenachse 2.022 Arbeitsstätten mit 32.204 Beschäftigten liegen. Das ist rund ein Siebtel aller Arbeitsplätze in Linz. Auch zahlreiche große Firmen, Spitäler, Institutionen und Schulen haben hier ihren Standort.
Größere Betriebe im Einzugsbereich:

Gewerbepark Urfahr, Keba AG, Fa. Laska, Medicent, Raiffeisen Landesbank, Elin GmbH, Fa. Rechberger, Siemens AG und Brau Union.
Spitäler und Institutionen:

Bundespolizeidirektion, AKh, UKh, Gebietskrankenkasse, ORF, AMS und BBRZ.

Weiters liegen große Schulen wie die Pädagogische Hochschule OÖ, die HTL (Paul-Hahn-Straße), die Fachhochschule (Garnisonstraße) und Veranstaltungslocations wie das Design Center, die Tabakfabrik, die Eissporthalle und das Parkbad an der Strecke.

Zudem haben im 300-Meter-Einzugsbereich insgesamt 26.134 Linzerinnen und Linzer ihren Hauptwohnsitz und 4.188 Personen ihren Nebenwohnsitz.
9 Millionen Fahrgäste pro Jahr

Die Verkehrsprognosen der LinzLinien besagen, dass alleine in der morgendlichen Hauptverkehrszeit (von 6 bis 9 Uhr) durch die neue Schienenachse ein Fahrtenaufkommen von 10.200 Fahrten (Prognose für 2025) und pro Werktag in Summe ca. 34.000 Fahrgäste erwartet werden. Das entspricht (bei geschätzten jährlichen 24.000 Fahrten) 8,84 Millionen Fahrgästen pro Jahr!
Positive Auswirkungen bereits in Urfahr

Die 2. Schienenachse wird nicht nur die östliche Innenstadt sowie die in Entwicklung befindlichen Stadtteile im Osten attraktiv erschließen und die heutige Hauptachse über die Landstraße und Wiener Straße wesentlich entlasten, sondern bereits im Stadtteil Urfahr positive Auswirkungen haben.

So stellt sie im Zuge der Planungen für die neue Mühlkreisbahn Urfahr einen essentiellen Anreiz für den Umstieg auf das öffentliche Verkehrsmittel Straßenbahn bzw. die diesbezüglich geplante Regio-Tram dar.

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Die neue Trasse beginnt im Bereich Linke Brückenstraße / Ferihumerstraße mit der Ein- und Ausbindung vom bestehenden Gleiskörper der Straßenbahnlinien 1 und 2. Anschließend quert die 2.Schienenachse oberirdisch die Donau bei der derzeitigen Eisenbahnbrücke. Die Straßenbahntrasse taucht unmittelbar nach der Donauquerung in Tieflage ab und verläuft auf Linzer Seite auf der Rechten Brückenstraße in südlicher Richtung und wird mit einer Rampe in Tieflage geführt.

Im Einzugsgebiet in Urfahr liegen zudem neben zahlreichen Handelsgeschäften auch die Firma KEBA mit etwa 700 MitarbeiterInnen und die Betriebe des Gewerbeparks Urfahr, deren ArbeitnehmerInnen die 2. Schienenachse benützen können. Auch die Kunstuniversität und die BH Urfahr-Umgebung liegen im fußläufigen Bereich.
Ab Unterer Donaulände unterirdisch

Vor der Unteren Donaulände auf Höhe der Eishalle befindet sich die Trasse bereits unter Straßenniveau und verläuft in weiterer Folge bis zur Hamerlingstraße in Tieflage. In der Gruberstraße unmittelbar nach der Kreuzung mit der Unteren Donaulände befindet sich die erste unterirdische Haltestelle „Parkbad“.

Neuralgische und künftig angeschlossene Punkte auf diesem Streckenabschnitt sind die Tabakfabrik, das Parkbad und die Eishalle, das Brucknerhaus, „Wohnen im Donaupark“ (ehem. Frauenklinik) und unter anderem die Firmen des Medicent bzw. die Firma Laska (Fleischverarbeitung).
Rasche Verbindung zur Grünen Mitte

Die Trasse verläuft von dieser Haltestelle unter Gruberstraße, Landespolizeikommando OÖ, Nietzschestraße, Garnisonstraße, Paula-Scherleitner-Weg am AKh-Areal, Goethestraße, Europaplatz, Franckstraße, Unterfahrung Westbahnstrecke und Lastenstraße bis zur neuen Wohnanlage „Grüne Mitte Linz“ auf dem ehemaligen Frachtenbahnhofareal und taucht vor der Hamerlingstraße wieder an der Oberfläche auf. Dabei werden die Haltestellen „Lederergasse“, „Nietzschestraße“, „Garnisonstraße“, „Krankenhausstraße“, „Europaplatz“ und „Franckstraße“ jeweils in Tieflage errichtet.

Entlang dieser Strecke werden die Pädagogische Hochschule, die Bundes-polizeidirektion, die Gebietskrankenkasse, die HTL Paul-Hahn-Straße, das Unfallkrankenhaus, das neue Kepler-Klinikum (AKh mit Landes-Frauen-Kinder-Klinik, Medizinische Fakultät), die Gebietskrankenkasse, die Fach-hochschule/Garnisonstraße, der Europaplatz (Design Center, Raiffeisen Landesbank, ORF, Courtyard Marriot), die „Grüne Mitte Linz“ und das künftige Wohnbaugebiet Winklerbahnhof an das Straßenbahnnetz angeschlossen.

Vor der niveaugleichen Querung der Kreuzung Hamerlingstraße / Friedhofstraße / Lastenstraße wird die Haltestelle „Lenaupark“ bereits oberirdisch situiert. In weiterer Folge verläuft die neue Strecke oberirdisch auf der Lastenstraße und Gürtelstraße bis zum Bulgariplatz und wird dort mit einem Gleisdreieck in die bestehende Straßenbahntrasse an der Straßenoberfläche eingebunden. Zur Erschließung des Makartviertels wird bei der Kreuzung Gürtelstraße / Kraußstraße eine weitere Haltestelle eingerichtet.

Unter anderem werden künftig der Lenaupark und Bulgariplatz mit seinen Wohnbauten sowie AMS und BFI über die 2. Schienenachse erreichbar sein. Auch für die KundInnen und ArbeitnehmerInnen der Firmen Rechberger, Siemens, Elin und Brau Union wird die 2. Schienenachse künftig zur Verfügung stehen.
Mehr als die Hälfte der Streckenführung verläuft unterirdisch - Straßenbahnverbindung ist dadurch schneller und attraktiver

Von den 4,7 Kilometer Gesamtstreckenlänge der geplanten 2. Schienenachse verlaufen 2,6 Kilometer und damit 55 Prozent unterirdisch.

Die Linienführung der 2. Schienenachse ist weitgehend beeinträchtigungsfrei (durch Tunnel oder selbständige Gleiskörper) gewählt. Halte sind nur in den Stationen erforderlich und werden nicht durch lichtsignalgeregelte Straßenkreuzungen verursacht. Daraus ergeben sich einerseits kürzere Fahrzeiten auf den im Tunnel verlaufenden Streckenabschnitten, andererseits eine Verringerung von Störquellen und Haltezeiten, das heißt die Straßenbahnen sind schneller.

Durch die unterirdische Führung der Straßenbahnen wird auch die Reisezeit wesentlich geringer, sie liegt je nach Fahrtlänge bei bis zu 6 Minuten gegenüber einer gleichlaufenden oberirdischen Trasse.
Vom Mühlkreisbahnhof zum AKh: nur mehr 9 Minuten Fahrzeit statt bisher 21

Ein Beispiel einer wesentlichen Fahrzeitverkürzung ist die Strecke vom Mühlkreisbahnhof bis zum Allgemeinen Krankenhaus - derzeit nur mit einmaligem Umsteigen in 21 Minuten erreichbar, reduziert sie sich durch die direkte Strecke auf 9 Minuten und ergibt somit eine Zeitersparnis von 12 Minuten.

Weiters hat die 2. Schienenachse zumeist nur einfache Tieflage unter dem Straßenniveau. Dies ermöglicht kurze Wege zu den Stationen. Da der Zugang einer oberirdischen Lösung oft von Lichtsignalanlagen abhängig ist (von jeweils einer Seite), ist der Zeitaufwand bis zum Bahnsteig zumeist ähnlich oder schlechter wie bei der unterirdischen Streckenführung.

Die Errichtung eines vom Straßenverkehr unabhängigen Schienenverkehrs ist durchwegs von deutlichen Attraktivitätsgewinnen und somit Fahrgastzunahmen begleitet. Dazu tragen neben verkürzten Fahrzeiten und verbesserter Pünktlichkeit auf Grund einer unterirdischen Führung auch Komfortmerkmale bei den Haltestellen (witterungsunabhängig, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung…) bei.
Öffentlicher Verkehr wird forciert

Neue ÖV-Achsen schaffen neue Erreichbarkeiten und damit neue Fahrgäste. Beispielhaft dafür ist der Bereich der Kepler-Klinik: Gerade weil hier zahlreiche Parkplätze vorhanden hier sind, ist eine direkte Anbindung ohne lange Zugangswege für die Akzeptanz des ÖV erforderlich.
Erdwärmenutzung ist möglich

Im Rahmen des Projekts wurden auch Möglichkeiten geprüft, den im Projektbereich anstehenden Grundwasserkörper geothermisch mittels Konvektionssonden zu nutzen.

Entlang der Trasse der zweiten Schienenachse liegt ein sehr hohes Potential für eine geothermische Nutzung vor, das für Heiz- und Kühlzwecke für den Eigenbedarf, als auch für eine externe Nutzung eingesetzt werden kann.

In Summe wird ein nutzbares thermisches Potential in der Größenordnung von ca. 3,5 MW erwartet.

Neben der Deckung des Eigenbedarfs, zum Beispiel zur Klimatisierung der Stationen sowie die Eisfreihaltung von Stiegenaufgängen und Zugangsbereichen, könnte die gewinnbare geothermische Energie für die Klimatisierung von trassennahen potentiellen Abnehmern genützt werden (wie etwa Parkbad, Schulen, …).

Die Kosten für die Errichtung der Geothermieanlagen wurden mit rund 9 Millionen Euro geschätzt. Diese Investition würde sich nach etwa 15 bis 18 Jahren amortisieren.
1,5 Millionen Tonnen weniger CO2-Emissionen pro Jahr

Durch die zu erwartenden Fahrgastverlagerungen (bis zu 9 Millionen Passagiere jährlich) kann eine Einsparung von CO2-Emissionen in der Größe von rund 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr erzielt werden.
Aktueller Zeitplan für die 2. Schienenachse

Das aktuelle Projekt „2. Schienenachse“ wurde in Absprache mit dem Land Oberösterreich entwickelt. Von den LINZ LINIEN wurde die Projektierung der Streckenführung für die 2. Schienenachse zwischen der Linken Brückenstraße und dem Bulgariplatz mit einer Länge von 4,7 Kilometern mit neun neuen Haltestellen ausgearbeitet.

Nach endgültiger Festlegung der Form der Donauquerung soll nach der entsprechenden Volksbefragung zur Eisenbahnbrücke im Herbst die Detailplanung durch die beginnen. Weiters werden dann die Ausschreibung(en) und die Vergabe der Planungsarbeiten anlaufen.
Einreichplanung Herbst 2016

Die Einreichplanung könnte bis November 2016 fertig sein, daraufhin wäre ein Behördenverfahren mit ca. fünf bis sechs Monaten und der Baubescheid im Mai 2017 zu erwarten. Wenn alles gut läuft, könnten ab Herbst 2017 die Details laufend ausgeschrieben werden. So wäre es im Dezember 2017 möglich, mit den ersten Vorarbeiten für den Bau der Schienenachse zu beginnen. Eine Fertigstellung wäre für Ende 2020/Anfang 2021 zu erwarten.
Vereinbarung mit Land OÖ.

Zwischen dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz besteht entsprechend einer Vereinbarung vom 9. Juli 2015 Einvernehmen darüber, dass das technische Projekt von der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich gemeinsam getragen werden, wobei das Gesamtpaket (Planung und Ausführung) zu 45 Prozent vom Land Oberösterreich und 55 Prozent von der Stadt Linz finanziert werden sollen. Beiträge des Bundes bis zu 10 Prozent der Gesamtkosten reduzieren den Finanzierungsanteil der Stadt Linz.
Kosten etwa 280 Millionen Euro

Für Errichtung und Planung ist mit insgesamt mit etwa 280 Millionen Euro zu rechnen (ohne Eisenbahnbrücke). Hier sind, je nachdem, welche Entscheidungen fallen, noch 60 bis möglicherweise bei Sanierung und Neubau der Eisenbahnbrücke einer neuen Brücke 100 Millionen Euro dazu zurechnen. Zirka ein Drittel der Gesamtkosten entfallen auf die Errichtung für unterirdische Anlagen.

Das Projekt umfasst weiters drei Abschnittsplanungen, und zwar für die Abschnitte Linz, Donauquerung bzw. Urfahr.

Presseaussendung Stadt Linz


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